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in mitternächtlicher stunde, wenn sterne weinen,
da eile ich zu dem einsamen tal, das wir liebten,
als leben noch warm in deinem auge strahlte;
und ich denke oft, wenn es geistern vergönnt ist,
aus dem luftigen reich sich herniederzustehlen,
um vergangene stätten der freude wieder aufzusuchen,
so wirst du mir dort nahen und mir sagen,
unsere liebe lebe noch in der erinnerung,
sogar in den himmel.
dann singe ich das leidenschaftliche lied,
das wir einst mit solcher wonne anhörten,
als unsere sich vermischenden stimmen, wie eine einzige,
den gesang uns in die ohren hauchten;
und während, weit entfernt, echo mein schwermütiges gebet
durch das tal hinrollen lässt, stelle ich mir vor,
o meine liebste! es sei deine stimme,
die aus dem königreich der seelen erklingt
und noch immer der weise sanft antwortet,
die uns einst so teuer war.
THOMAS MOORE
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